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Archiv für die Kategorie ‘Mobiles Internet’

RoaminggebĂŒhren – Kommen die neuen EU-Richtlinien?

8. September 2016 Keine Kommentare

wikitude 300x261 RoaminggebĂŒhren   Kommen die neuen EU Richtlinien?

cc by flickr / wikitude

Es klang vielversprechend. Im Urlaub die Daheimgebliebenen anrufen, sich nach dem Rechten erkundigen, oder einfach den Freunden zuhause erzĂ€hlen, wie schön es in der Ferne ist. All dies sollte ohne Zusatzkosten im EU-Ausland möglich werden. So war es zumindest seit Jahren durch die EU-Kommission geplant. Nun kommt wohl doch die Rolle rĂŒckwĂ€rts, zumindest teilweise: 90-Tage unbeschwerte Mobilfunknutzung mĂŒssen ausreichen.

Die Nutzung von SMS, Internet und Mobilfunk soll im EuropĂ€ischen Ausland fĂŒr keine zusĂ€tzlichen Kosten sorgen. Diesen Plan verfolgt die EU-Kommission seit Jahren. Das sogenannte „Roaming“, welches anfĂ€llt, wenn nicht das heimische Mobilfunknetz verwendet wird, sollte abgeschafft werden. Doch immer wieder wurde das Ende der GebĂŒhren vertagt, was nicht zuletzt an den Profiteuren dieser GebĂŒhren lag, den Mobilfunkunternehmen.

Abgeschafft wurde das Roaming bisher zwar nicht, jedoch konnten die Kosten in den letzten Jahren stufenweise immer weiter gesenkt werden, zur Freude der Kunden. Nun sollte also der letzte Schritt getan und die Zusatzkosten komplett beseitigt werden. Rundum wird man dieses Ziel wohl nicht erfĂŒllen.

Die EU-Kommission hat jetzt Ihren Entwurf fĂŒr die Regelung zu den Roaming-GebĂŒhren vorgestellt. Dieser sieht vor, dass jĂ€hrlich jeder Nutzer 90-Tage ohne Zusatzkosten im EU-Ausland im Internet surfen, telefonieren und SMS schreiben kann. Damit will man erreichen, dass allen Privat- und GeschĂ€ftsreisenden keine erhöhten Ausgaben zu befĂŒrchten haben. Grenzpendler sollen von dieser Regelung ausgenommen werden. DarĂŒber hinaus will man den Mobilfunkbetreibern das Recht einrĂ€umen, eine Einwahl ins heimische Netz vom Kunden abzuverlangen, welche mehr als 30 Tage am StĂŒck im „Roaming-Gebiet“ angemeldet sind. Bei lĂ€ngerem Aufenthalt im Ausland kann dies allerdings zu Problemen fĂŒhren. Bei Kunden mit Flatrate-VertrĂ€gen soll mindestens der Durchschnittsverbrauch ohne Kostenaufschlag möglich sein.

Mit den ZugestĂ€ndnissen möchte man verhindern, dass gĂŒnstigere Mobilfunkanbieter aus dem Ausland dauerhaft im Inland zum Einsatz kommen. Das schĂ€dige die nationalen Provider, erklĂ€rte Kommissions-Sprecherin Nathalie Vandystadt.

Einige Anbieter verzichten bereits jetzt auf das erheben von Roaming-GebĂŒhren. Dies ist vor allem bei NeuvertrĂ€gen der Fall. Das Angebot, dass Kunden ĂŒberall zu den identischen Tarifen Ihr Telefon nutzen können, lassen sich die Netzbetreiber jedoch zumeist mit höheren monatlichen GebĂŒhren entlohnen. Daher sollte man auch in Zukunft Vorsicht walten lassen, wenn man sein Handy im Ausland nutzen möchte. Denn spĂ€testens außerhalb der EuropĂ€ischen Union fallen Roaming-GebĂŒhren an.

Ein weiterer Kritikpunkt an Telefongesellschaften bleibt das Thema Schufa. Bei der Beantragung neuer HandyvertrĂ€ge wird in der Regel eine Schufa-Auskunft durchgefĂŒhrt, mit der die Telefongesellschaft prĂŒfen will, ob der Neukunde die monatlichen Handyrechnungen auch zahlen kann oder nicht. Oft sind die Schufa-Daten aber nicht korrekt und so leiden viele Kunden darunter, daß sie keine Möglichkeit haben, die gĂŒnstigen VertrĂ€ge abzuschliessen. Nur wenige Portale, wie Schlaubi, haben es sich zur Aufgabe gemacht, ĂŒber gĂŒnstige Tarife ohne Schufaauskunft zu informieren. Ähnlich wie beim Bankkonto, daß neuerdings ohne Bedingungen fĂŒr jeden bereit stehen muss, sollte es auch eine Neuregelung fĂŒr Schufa-Kunden geben. Aber die MĂŒhlen der Politik mahlen bekanntlich langsam.

Zuhause mit dem Smartphone surfen: Beschleunigungs-Tipps fĂŒrs WLAN-Netz

27. September 2013 Keine Kommentare
Smartphone by fotopedia Marine Connan Zuhause mit dem Smartphone surfen: Beschleunigungs Tipps fĂŒrs WLAN Netz

cc by fotopedia / Marine Connan

Die mobile Internetnutzung via Smartphone ist zwar praktisch, aber auch ĂŒberaus kostspielig. Zu Hause hingegen können Sie sich die Kosten sparen, indem Sie mit Ihrem Smartphone ĂŒber ein WLAN-Netz mit gĂŒnstiger Flatrate ins Internet gehen. Damit Ihre Internetverbindung schnell und möglichst stabil ist, mĂŒssen Sie jedoch unter UmstĂ€nden einige Vorkehrungen treffen.

Der richtige Standort und die optimale Ausrichtung des Routers

Auch wenn das Internet per Funk Ihnen ein Höchstmaß an FlexibilitĂ€t erlaubt, da Sie theoretisch in jedem Zimmer bei sich zu Hause aufs Internet zugreifen können, hat es im Vergleich zum kabelgebundenen Internet gleich zwei gravierende Nachteile. Diese liegen zum einen darin, dass das Funkinternet relativ störanfĂ€llig ist. Zum anderen können die Signale durch die Bausubstanz, wie etwa durch dickes Mauerwerk, Stahl oder Wasserleitungen, an der Ausbreitung gehindert werden, sodass Sie je nach Standort des Routers und der Ausrichtung seiner Antenne nicht bis zum letzten Winkel Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses gelangen. Daher sollten Sie Ihren Router zentral in Ihrem Wohnbereich oder zumindest in dem Bereich, in dem Sie vorrangig mit dem Smartphone auf das Internet zugreifen möchten, positionieren. Wenn sich die Signale ĂŒber mehrere Etagen verteilen sollen, empfiehlt sich zudem eine waagerechte Ausrichtung der Antenne des Routers, da Sie so eine höchstmögliche Signalausbreitung erzielen. Ob diese Maßnahmen schon ausreichend waren und Sie nun ĂŒberall bei sich zu Hause eine optimale WLAN-VerfĂŒgbarkeit haben, können Sie mithilfe diesbezĂŒglicher Software, die es zum Teil sogar als kostenlose Freeware gibt, ĂŒberprĂŒfen.

Setzen Sie auf neuste Technik

Wenn Ihre InternetverfĂŒgbarkeit trotz einer optimalen Platzierung des Routers und Ausrichtung der Sendeantenne zu wĂŒnschen ĂŒbrig lĂ€sst, kann es sein, dass Ihr jetziger Router zu alt ist, um den aktuellen Standard zu unterstĂŒtzen, sodass Sie sich ein moderneres Router-Modell zulegen mĂŒssten. Da diese jedoch meistens recht teuer sind, sollten Sie nicht nur Router-, sondern auch WLAN-Anbieter vergleichen, da manche Provider Router ohne Zusatzkosten zur VerfĂŒgung stellen. Worauf bei einem Preisvergleich geachtet werden sollte, kann man z.B. hier nachlesen.

Falls Sie aber schon einen modernen Router verwenden, die Internetgeschwindigkeit dennoch suboptimal ist, kann das daran liegen, dass die im Router eingestellte Sendefrequenz von mehreren Personen genutzt wird. Ebenso ist denkbar, dass die VerschlĂŒsselungseinstellungen die Geschwindigkeit ausbremsen. Eine weitere Möglichkeit wĂ€re, dass der Router falsche PrioritĂ€ten setzt. Daher sollten Sie die Einstellungen Ihres Routers in Hinsicht auf diese drei Punkte ĂŒberprĂŒfen und im Zweifelsfall Ă€ndern.

Wenn alles nichts hilft

Eine schwerfĂ€llige Internetverbindung kann selbstverstĂ€ndlich auch einfach mit Ihrer Flatrate zusammenhĂ€ngen, weshalb Sie mehrere Anbieter vergleichen sollten, um herauszufinden, ob bei Ihnen unter UmstĂ€nden schnelleres DSL oder ISDN erhĂ€ltlich ist. Falls nicht, könnten Sie durch den Anbietervergleich mit etwas GlĂŒck zumindest bares Geld sparen.

Handytarife fĂŒr SchĂŒler: Auf ausreichendes Datenvolumen achten

12. August 2013 Keine Kommentare
Smartphone by flickr Twon Handytarife fĂŒr SchĂŒler: Auf ausreichendes Datenvolumen achten

cc by flickr / ~Twon~

Der Markt fĂŒr Smartphones und die zugehörigen Tarife scheint unĂŒbersichtlich. Doch grade die Vielfalt hat durchaus Vorteile, denn so findet jede Zielgruppe den passenden Handytarif. SchĂŒler nutzen ihr Smartphone besonders gerne – und sind wegen der beschrĂ€nkten finanziellen Mittel auf besonders gute Konditionen angewiesen.

Daten Flat fĂŒr Smartphone-Nutzer Pflicht

Denn SchĂŒler haben meist wenig Geld zur VerfĂŒgung – Tarife, mit einer hohen monatlichen GrundgebĂŒhr kommen also nicht infrage. Überhaupt ist der Vertragsabschluss bei MinderjĂ€hrigen problematisch, am besten sind SchĂŒler in Prepaid Tarifen aufgehoben. Denn hier kann nur das Guthaben genutzt werden, welches bereits im Vorfeld aufgeladen und somit bezahlt wurde – Schulden lassen sich also nicht einfach anhĂ€ufen. Die Kehrseite des geringen Risikos war allerdings bisher, dass die Verbrauchskosten fĂŒr die einzelne GesprĂ€chsminute und SMS besonders hoch ausfielen. Das hat sich mittlerweile geĂ€ndert; dazu sind auch Prepaid Tarife fĂŒr Smartphone-Besitzer interessant geworden: Eine Internet Flat ist dann nĂ€mlich obligatorisch und kann einfach monatlich hinzu gebucht werden. Besonders SchĂŒler telefonieren erfahrungsgemĂ€ĂŸ selten und tauschen sich unterwegs lieber ĂŒber mobile Messenger oder soziale Netzwerke aus. Doch die dafĂŒr verwendeten Apps beanspruchen die Datenverbindung. Wichtig ist es also, dass das Datenpaket genug freies Volumen enthĂ€lt – fĂŒr engagierte Jugendliche sollte der Tarif 500 MB monatlich bieten. Ist dieses Datenvolumen durch Surfen im Internet erreicht, kommt es zu einer Drosselung der Verbindungsgeschwindigkeit. Auch wenn das Smartphone dann grundsĂ€tzlich noch funktioniert – Spaß bereitet es keinen mehr. Immerhin: Durch Apps, mit denen sich Nachrichten austauschen lassen, hat die vergleichsweise teure SMS ausgedient – und auch die GesprĂ€che reduzieren sich merklich.

Idealer Tarif fĂŒr SchĂŒler: Auf Vertragsbindung verzichten

Ein Prepaid Handy fĂŒr Kinder mit ausreichendem Datenvolumen – so lĂ€sst sich die Tarif-Empfehlung fĂŒr SchĂŒler einfach zusammenfassen. Dadurch kommt es nicht zu einer Vertragsbindung, die die Möglichkeit der Verschuldung lĂ€sst – und ohnehin nur durch einen Elternteil zu realisieren ist. Allerdings: Wird ein besonders hochwertiges Smartphone gewĂŒnscht, muss dieses gesondert gekauft werden. Denn in den Prepaid-Paketen finden sich meist eher gĂŒnstige GerĂ€te fĂŒr Einsteiger.

Warum halten Akkus von Smartphones nicht lange?

9. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
Bild 12 212x300 Warum halten Akkus von Smartphones nicht lange?

Blackberry - flickr/jonathansin

Die Akkus von Smartphones halten in der Regel leider nicht sehr lange, was gerade fĂŒr Personen, die auf ihr Smartphone angewiesen sind, sehr Ă€rgerlich ist. Der Grund ist folgender: Die Hersteller setzen mit Absicht kleinere Akkus in die Smartphones ein. Damit sollen die Produktionskosten gesenkt werden, aber auch den Kunden dazu gebracht werden, sich einen Ersatz Handyakku kaufen zu mĂŒssen, um auch möglichst lange am Smartphone beschĂ€ftigt sein zu können.

Ursachen
Aber auch die GrĂ¶ĂŸe des Displays ist vom Akkuverbrauch abhĂ€ngig, je grĂ¶ĂŸer ein Display ist, umso höher ist auch der Stromverbrauch. In Sachen Internet steigt der Verbrauch auch, denn das Handy muss durch das Surfen im Internet mehr Energie aufwenden und das steigert den Stromverbrauch vom Akku. Auch die ganzen Funktionen, wie Spiele, Apps, etc. sorgen fĂŒr einen großen Verlust an Strom. Zu dem bewirkt auch das Hören von Musik und anschauen von Filmen und Videos einen negativen Einfluss auf den Akku, denn der wird dadurch sehr schnell leer.

Wo kann man ĂŒberall Handyakkus kaufen und wo am gĂŒnstigsten?
Handyakkus kann man natĂŒrlich im FachgeschĂ€ft vor Ort kaufen, welche jedoch ziemlich teuer sein können. Deshalb ist es zu empfehlen auf Angebote zu achten, um auch einen möglichst gĂŒnstigen Handyakku zu erhalten. NatĂŒrlich gibt es auch in der Regel, immer gĂŒnstigere Möglichkeiten, um an einen solchen Handyakku dran zu kommen, wie zum Beispiel BlackBerry Ersatz Akkus. Im Internet kann man teilweise sogar sehr viel gegenĂŒber den Preisen in GeschĂ€ften sparen. Neue und gĂŒnstige Akkus fĂŒr das Handy findet man in einem Online Shop, welchen man wunderbar mit Hilfe einer der vielen Suchmaschinen im Internet problemlos finden kann und wenn man schon bei der Suche nach einem Online Shop ist, in dem es auch Akkus fĂŒr das Handy gibt, dann sollte man gleich nach Gutscheinen und Gutscheincodes weiter suchen.

Wann ist es sinnvoll sich einen Ersatz Akku fĂŒr das Handy zu zulegen?
Wenn man geschĂ€ftlich ein Smartphone nutzt oder einfach nur viel Zeit am Smartphone verbringt, dann ist es sehr sinnvoll, sich einen zweiten Akku fĂŒr das Handy zu kaufen.

Vielnutzer von Breitbanddiensten mit hoher Wechselbereitschaft

4. MĂ€rz 2012 Keine Kommentare
Bild 4 300x225 Vielnutzer von Breitbanddiensten mit hoher Wechselbereitschaft

Nokia N86 Smartphone - flickr/viskas

Nokia Siemens Networks kam im Rahmen einer aktuellen Studie zu dem Ergebnis, dass die Vielnutzer von Breitbanddiensten ĂŒber eine hohe Wechselbereitschaft verfĂŒgen. Demnach sind sie am ehesten dazu bereit, den eigenen Anbieter zu wechseln. Verantwortlich dafĂŒr ist die auch weiterhin weit verbreitete Unzufriedenheit, die mit Blick auf die GesprĂ€chskosten, den Tarifplan  und die Vertragsdauer zu finden ist. Aber auch die KĂŒndigungsfristen, die von Seiten der Anbieter definiert wurden, tragen durchaus dazu bei, dass viele Verbraucher ĂŒber einen Wechsel des Anbieters nachdenken.

Insgesamt 40 Prozent der rund 16.000 Befragten nutzen oft und regelmĂ€ĂŸig die mobilen Breitbanddienste. Über die HĂ€lfte von diesen hat im vergangenen Jahr den Provider gewechselt. In Zukunft wird es sich bei den Kunden, die regelmĂ€ĂŸig auf die Breitbanddienste der Anbieter zurĂŒckgreifen, um die grĂ¶ĂŸte Anwendergruppe handeln. In den entwickelten MĂ€rkten ist ihr Anteil im vergangenen Jahr um insgesamt 34 Prozent gestiegen. Dabei ist ĂŒber die HĂ€lfte der Nutzergruppe jĂŒnger als 35 Jahre.

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