In vielerlei Hinsicht gibt sich mit dem Lumia 900 die gröĂte Hoffnung des finnischen Handyherstellers Nokia zu erkennen. Gemeinsam mit dem Modell möchte der Konzern auf dem Markt der Smartphones wieder Boden gutmachen. Nachdem das Lumia 900 lange Zeit nur auf einzelnen MĂ€rkten zu finden war, feiert es nun seine Ankunft in Europa. Dabei hat sich das Lumia 900 bereits in den USA als doch recht beliebtes Angebot einen Namen machen können. Das Smartphone verkauft sich auf dem US-Markt vergleichsweise gut und hat damit durchaus fĂŒr die eine oder andere Ăberraschung gesorgt.
Mit dem Lumia 900 schickt Nokia ein Windows Phone ins Rennen, das im Rahmen einer Kooperation mit Microsoft aus der Taufe gehoben wurde. Die Anforderungen, die an das neue Smartphone der Finnen gestellt werden, können nicht gerade als gering bezeichnet werden. Doch in erster Linie ist es wohl Nokia selbst, der in das Lumia 900 gewaltige Hoffnungen steckt. In den USA ist das Smartphone, das als neues Flaggschiff der Finnen gilt, bereits seit Ostern erhÀltlich.
Der finnische Handyhersteller Nokia hat sich fĂŒr den Einstieg in den Patent-Krieg der Mobilfunkbranche entschieden. Wie bekannt wurde, hat das Unternehmen sowohl HTC als auch RIM und Viewsonic verklagt. Damit wirft der Konzern aus Finnland gleich drei seiner Konkurrenten die Verletzung von eigenen Patenten vor. Sie sollen insgesamt 45 Patente verletzt haben.
Doch auch Nokia selbst ist mittlerweile Ziel von Klagen und muss sich entsprechenden VorwĂŒrfen stellen. Der zentrale Schauplatz der VorwĂŒrfe aus Finnland ist neben den USA Deutschland. So hat sich der finnische Hersteller sowohl vor den Landgerichten in DĂŒsseldorf und Mannheim als auch in MĂŒnchen fĂŒr eine Klage entschieden. Im Fokus der Klagen steht Technik wie Stromverwaltung und Antennen. Aber auch Software-Patente sind von der beispiellosen Klagewellen der Finnen betroffen. Diese werden beispielsweise fĂŒr die VerschlĂŒsselung oder fĂŒr MenĂŒanzeigen benötigt. Nach vielen Jahren an der Spitze des Handymarkts hĂ€lt Nokia Berichten zufolge Tausende wichtige Patente. Die Finnen hielten sich zuletzt in dem Patentkrieg der Mobilfunkbranche jedoch eher zurĂŒck.
Im Herbst dieses Jahres wird der finnische Handyhersteller Nokia ein neues Tablet auf den Markt bringen. Schon jetzt ist der Markt der Tablet-PCs heiĂ umkĂ€mpft. Bald wird mit Nokia demnach ein weiterer Hersteller auf dem Markt mitmischen können. Nokia wird auf dem Tablet-Markt einmal mehr sein GlĂŒck gegen die bereits etablierten Platzhirsche wie Apple versuchen. Ob die Tablet-Veröffentlichung der Finnen zu einem Höhepunkt wird, bleibt jedoch auch weiterhin abzuwarten.
Wie Marko Ahtisaari erklĂ€rte, wird Nokia ein Tablet vorstellen, das es mit dem neuen iPad von Apple durchaus aufnehmen kann. Ahtisaari ist bei dem finnischen Handyhersteller Chefdesigner. Der Chefdesigner des Konzerns wollte bislang allerdings noch keine technischen Details zu dem GerĂ€t bekanntgeben. Mittlerweile sind jedoch bereits die ersten Informationen durchgesickert. Demnach soll das Tablet mit einem Bildschirm von 10 Zoll ausgestattet sein. DarĂŒber hinaus wird Nokia zu Beginn rund 200.000 Einheiten bei dem Hersteller Compal Electronics ordern. Das Tablet soll bei dem Betriebssystem auf Windows 8 setzen und verfĂŒgt im Inneren aller Voraussicht nach ĂŒber einen Dual-Core ARM-CPU.
Wer sich bisher im Auto auf die Navigation der Software Nokia Drive verlassen hat oder dies vielleicht in Zukunft möchte, der kann sich seit dieser Woche ĂŒber die neue Version Nokia Drive 2.0 freuen. Diese steht im Windows Phone Marketplace von Microsoft zum kostenlosen Download bereit.
Der deutlichste Unterschied zum VorgĂ€nger liegt sicherlich darin, dass fĂŒr die Navigation nun keine konstante Internetverbindung mehr nötig ist. Die Software greift fĂŒr Routenplanung und Navigation nun auf das im Smartphone integrierte GPS zurĂŒck. Das Dashboard von Nokia Drive 2.0 wurde zudem ĂŒberarbeitet.
Es wird eine Warnmeldung geben, wenn man die Höchstgeschwindigkeit ĂŒberschreitet. Zudem soll einem der neue Spurassistent dabei helfen, sich auf der Autobahn oder im Stadtverkehr in die gĂŒnstigste Spur einzuordnen. Die App erscheint allerdings zunĂ€chst nur fĂŒr die Smartphones der neuen Lumia-Reihe von Nokia. Ob in Zukunft auch noch andere mobile GerĂ€te mit Windows Phone dazukommen, ist bis jetzt leider noch nicht klar.
Der finnische Handykonzern Nokia sorgt in diesen Tagen bei Windows Phone fĂŒr einen krĂ€ftigen Schub. Nach EinschĂ€tzungen von Analysten konnte der finnische Handykonzern zum Jahresende 2011 auf internationaler Ebene insgesamt 800.000 bis 2 Millionen Smartphones mit Windows Phone verkaufen. Im Durchschnitt rechnen Experten derzeit mit rund 1,3 Millionen verkauften Lumia-Smartphones. Wie Analysten erklĂ€rten, fallen die Zahlen sehr vielversprechend aus.
Demnach konnte Nokia einen durchaus starken Start hinlegen. In diese Zahlen dĂŒrfte lediglich das Lumia 800 eingeflossen sein. Das Lumia 710 ist erst seit Januar in gröĂeren StĂŒckzahlen auf dem Markt erhĂ€ltlich. Auf der CES in Las Vegas hat Nokia zudem das Lumia 900 vorgestellt. Dieses ist derzeit jedoch ĂŒberhaupt noch nicht lieferbar. Bei dem Lumia 800 handelt es sich ohne Zweifel um Nokias Hoffnung in Sachen Smartphone-Markt. Symbian konnte bei immer weniger Kunden des finnischen GerĂ€teherstellers auf Begeisterung stoĂen, sodass Nokia auf dem Markt anhaltend Anteile verloren hat. In weniger als zwei Monaten konnte Nokia bereits rund 1,3 Millionen Smartphones verĂ€uĂern.
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